wC – Birkenfeld/Nohfelden  16:20

Nach dem Spiel der wD, traten wir direkt im Anschluss beim gleichen Gastgeber nochmals mit der wC an. Doch obwohl die Gastgeber genau wie auch wir ein Großteil die wD-Spielerinnen benötigt, sah dort das Bild schon ganz anders aus. Bis kurz vor der Pause hielt unsere Mannschaft gut mit. Die Abwehr war wesentlich schneller auf den Beinen und konnte so viele Lücken schließen. Das was durch kam, konnte nun auch häufig von unserer Torfrau Charlize mit guten Reaktionen gehalten werden. Im Angriff wurden die Lücken schon wesentlich effizinter angegangen und so kamen wir auch verdient zu Torerfolgen. Allerdings reichte den Gastgebern sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit eine kurze Schwächephase von nur wenigen Minuten in denen wir wiederum durch einfache technische Pass- und Fangfehler den Gegner zu Tempogegenstößen einluden. Trotz erneutem  Kämpferherz reichte es letztendlich aber leider nicht, die „verlorenen“ Minuten wieder aufzuholen.

wD – Birkenfeld/Nohfelden 11:24

Im ersten Spiel nach langer Spielpause und zudem den Auswirkungen der Grippewelle merkte man den Mädels die trainingsschwache Zeit in allen Belangen an. Schlechtes Stellungsspiel in der Abwehr, diverse technische Fehler durch Fehlpässe oder Fangfehler und fehlendes Timing und Agressivität im Angriff. Dennoch kämpften die Mädels mit allen Körnern die ihre geschwächten Körper hergaben aufopferungsvoll, hatten letztendlich gegen die schnell und technisch ballsicher spielenden Gastgeberinnen aber keine Chance. Positiv zu erwähnen gilt es, dass die jüngsten im Team sich immer besser ins Spiel integrieren und so auch zu ihren Chancen kommen. Spiel abhaken und mit neuem Trainingseifer an die nächsten Spiele herangehen.

HG Saarlouis IV – H2 23:18 (10:10)

Die Steinrauschhalle bleibt kein gutes Pflaster für die zweite Schmelzer Mannschaft: Wie im letzten Jahr verlor man trotz klarem Sieg im Hinspiel auswärts bei der HGS. Ausschlaggebend für die verdiente Niederlage war die viel zu schwache Angriffsleistung, doch aufgrund der Terminierung bleibt ein fader Beigeschmack: Nur 23 Stunden früher hatte die H2 ein Ligaspiel in Sulzbach bestritten wodurch mehrere Spieler angeschlagen oder gar nicht einsatzfähig waren. Es bleibt die Frage, ob es wirklich keine andere Option gab, als zwei Spiele an zwei Tagen zu bestreiten und dies ein Tag im Voraus anzukündigen. The answer is blowin´ in the wind. Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen, doch die Mängel waren bereits frappierend und der Ausfall dreier Stammspieler war deutlich sichtbar. In der Abwehr verursachten individuelle Fehler im eins gegen eins Gegentore, die immer wieder fast identisch fielen. Viele technische Fehler sorgten für Ballverluste im Angriff. Vor allem aber konnte sich der HC 60 Minuten lang kaum klare Torchancen erspielen und kam fast nur über Einzelaktionen zum Torerfolg. Der Positionsangriff war viel zu zentral angelegt; die Halbspieler zogen immer zur Mitte und liefen sich fest. Nach der Halbzeit blieb das Spiel ausrechenbar, zudem war die Müdigkeit spürbar. Auch Siebenmeter und Überzahlspiel blieben an diesem Tag aus – zumindest für den HC Schmelz. Das 12:13 war die letzte Führung der Gäste, danach gelangen nur noch fünf Tore in 24 Minuten. So setzte sich Saarlouis auf 18:14 ab und brachte den Vorsprung recht ungefährdet ins Ziel. Somit ist eine nicht nur durch die Begleitumstände ärgerliche Niederlage zu verzeichnen.

TV Sulzbach – H2 22:30 (10:14)

H2 führt Sulzbach aufs Glatteis

Nachdem der angesetzte Termin für das Spiel bei Sulzbach aufgrund der Vereisung des drei Kilometer langen Anfahrtsweges der Heimmannschaft nicht wahrgenommen werden konnte, fuhren die Spieler der 2. Herrenmannschaft zum dritten Mal erfolgreich zu einem Spiel gegen Sulzbach. Nachdem das Hinspiel nur ganz knapp mit 29:28 gewonnen wurde, gelang am Samstag ein glatter Sieg. Da die Schmelzer erst am Freitag erfuhren, überhaupt morgen antreten zu müssen, mussten sie auf den Trainer und einige Spieler verzichten. Das Spiel begann hitzig und ausgeglichen und war von vielen Zeitstrafen, alle auf Schmelzer Seite, geprägt. Nicht alle der teilweise obskuren Schiedsrichterentscheidungen führten zu unangefochtener Akzeptanz seitens der Spieler. Die Spitze des Eisbergs war die 16. Minute, als die ganze HC-Mannschaft noch aus drei Spielern bestand. Trotz konstantem Unterzahlspiel, dem ungewohnt rutschigen Untergrund und einigen Fehlpässen und –würfen überstand man diese Phase halbwegs. Als man wieder vollzählig war, war das Eis gebrochen: Vier Tore in Folge sorgten für das 8:12 und das 10:14 zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit verlief wesentlich ruhiger, zumindest lag die H2 stets mindestens vier Tore in Front. Spätestens nach dem 19:25 war die Kuh vom Eis. So rutschte die Mannschaft auch in diesem Spiel nicht aus und nahm zwei verdiente Punkte mit, bevor sie am Sonntag um 18:00 Uhr erneut an diesem Wochenende antreten muss- dieses Mal in Saarlouis.

Handball in Schmelz