SV 64 Zweibrücken – wC (23:18)

Hoch motiviert und kampfbereit gingen
unsere Mädels auf das Spielfeld und am Anfang der Partie zeigte sich dieser
Kampfgeist deutlich. In der Abwehr wurde zusammengeschoben und ausgeholfen, so
dass die Gegner einige Schwierigkeiten hatten diese zu durchbrechen. Im Angriff
konnten durch einige schöne Passspiele und Bewegung leichte Tore erzielt
werden. Dieses Hoch hielt jedoch leider nur die ersten acht Minuten und ab dann
zeigte sich allmählich der altbekannte Standhandball wieder. Die gegnerische
Abwehr agierte früh, wodurch der HC keinen Spielfluss zustande brachte und aus
fehlender Bewegung und unsicherem Spiel resultierten viele Fehlpässe, die
direkt bestraft wurden. Auch die Abwehr wurde immer löchriger und der
Zusammenhalt hinten wurde etwas schwächer, was schlussendlich dazu führte, dass
die Kontrahenten einen kleinen Vorsprung ausbauten. Doch trotz dem Rückstand
und zunehmender Anstrengung war der Wille zu kämpfen stets präsent und so wurde
sowohl vorne als auch hinten gearbeitet, um den Gegner nicht von dannen ziehen
zu lassen. In die Pause ging es somit mit einem 13:10.

Vielversprechend begann die 2. Halbzeit
mit dem Anschlusstreffer durch einen 7m, aber leider verschlief die wC ab dann
mal wieder die ersten Minuten, was den Zweibrückern ermöglichte den Vorsprung
zu erhöhen. Aber wer jetzt denkt, dass unsere Mädels schon aufgegeben hätten
liegt falsch. Sie wollten kämpfen und das taten sie dann auch und konnten sich
von einem 18:12 auf ein 18:16 heranpirschen. Der Gegner war verunsichert – also
die Chance das Spiel zu drehen – aber in den letzten 15 Minuten fehlten dann
einfach die Ausdauer und die Auswechselspieler. Trotz Niederlage lässt sich
sagen, dass alle über das gesamte Spiel den Mut nicht verloren haben und
weiterhin zeigten, dass sie kämpfen können. Ein starkes Spiel einer starken
Mannschaft.