Nizza gewinnt den 22 Internationalen Sparkassen Ladies-Cup 2014 in Schmelz

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Der Thüringer HC hatte im Endspiel den besseren Start. Aus einer gut stehenden Deckung spielte man mit hohem Tempo und viel Druck nach vorne. Weil Jana Krause auch schon die ersten Paraden verzeichnen konnte, stand es so früh 3:0 und Nizza musste eine erste Auszeit nehmen. Die Französinnen fanden aber erst ein wenig später und unter der regie der Spanierin Beatriz Escribano in die Partie und hatten mit drei Toren in Folge beim 5:4 den Anschluss hergestellt. Doch der Deutsche Meister fand die Lücken in der gegnerischen Abwehr, allen voran Nadja Nadgornaja und Kerstin Wohlbold agierten treffsicher und ermöglichten so das 11:9.

Die aggressive Deckung der Thüringerinnen forderte aber früh ihren Tribut. War die erste Hinausstellung gegen Danick Snelder praktisch folgenlos, weil Cleopatre Darleux wegen Meckerns ebenfalls auf die Sünderbank geschickt wurde, so kam man mit den Zeitstrafen gegen Katrin Engel und Kerstin Wohlbold sowie einer 5+1-Formation der Französinnen aus dem Tritt und kassierte vier Gegentreffer in Serie, so dass man mit einem 12:14 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel schien der THC mit der kurzen Deckung gegen Katrin Engel nicht zurechtzukommen. Bis auf fünf Tore (14:19) waren die Französinnen aufgrund der starken Paraden von Cleopatre Darleux enteilt, dann aber kamen sie durch zwei Zeitstrafen binnen kürzester Zeit aus dem Rhythmus. Der Thüringer HC holte Tor um Tor auf und legte sogar das 20:19 wieder vor. Doch Nizza fand wieder in die Spur und eroberte die Führung zurück. Es blieb bis zum Schluss spannend, die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss, als Alexandra Lacrabere sich durchtankte und zum 22:23 traf. Dem THC sollte aber der letzte Treffer des Turniers vorbehalten sein.